In den vergangenen Jahren habe ich eine Vielzahl von Vorträgen und Impulsreferaten gehalten.

Ob es auf eigenen Seminaren oder bei diversen Fachmessen war, ob ich als Referent in diversen Ausbildungskursen oder bei Expertentagungen zu Wort gekommen bin - immer war es mein Ziel, durch geeignete Aufklärung und Wissensvermittlung ein besseres Verständnis und somit auch eine bessere Beziehung zwischen Mensch & Pferd zu erzielen!

Im Anschluss sieht man die wichtigsten Vortrags-Themen. Wenn sie einen speziellen Themenwunsch haben oder für eine Veranstaltung ein bestimmtes Thema planen, so setzen sie sich mit mir in Verbindung, ich berate sie gerne bei der Auswahl.

Equus® - mein Zugang zu den Pferden

Mensch und Pferd

In diesem Vortrag möchte ich den Zuhörern meine persönliche Einstellung zur „Arbeit“ mit den Pferden näherbringen. Den Grundstock für eine Partnerschaft, wie ich sie anstrebe, bilden gegenseitiges Interesse und Achtung. Das bringe ich als Mensch ein und durch mein "pferdegemäßes Verhalten", bekomme ich Aufmerksamkeit und Respekt von den Pferden auch zurück.
Ständige Bereitschaft, Dazulernen zu wollen sowie Fairness und Geduld dem Pferd gegenüber sind wichtige Voraussetzungen. Die Konsequenz im eigenen Tun bringt den Fortschritt beim Lernen. Die Kommunikation läuft großteils über die Körpersprache. Somit ist eine feine Hilfengebung in der Zusammenarbeit möglich.
Neben dieser Zugangsweise ist aber auch viel Fachwissen, z.B. in den Bereichen Biomechanik und Trainingslehre für Pferde und Reiter, sowie Anwendung der Lerntheorie unbedingt nötig. 

So manche Erlebnisse aus dem "Pferde-Menschen-Alltag“ würzen den Vortrag!

 

Die Schule der Leichtigkeit - "Ecole de Légèreté"

In dem Vortrag werden die Grundlagen und Qualitätsmerkmale der "Schule der Leichtigkeit" vorgestellt. Diese faszinierende Methode wurde von Philippe Karl entwickelt. Sie verbindet jahrhunderte altes Wissen um die Pferdeausbildung mit modernen Erkenntnissen aus Biomechanik, Physik und Verhaltensforschung. Ein Blick zurück in die Geschichte der Reitkunst erleichtert das Verständnis der Tradition der Ecole de Légèreté.

Im Vortrag wird auch eine klare Botschschaft gegen so manche modern gewordene Praktiken im Reitsport (Rollkur, widersprüchliche Signale bei der Hilfengebung, zu frühe Spezialisierung...) ausgesprochen. Franz Bachofner, ein lizenzierter Ausbilder der Ecole de Légèreté, spricht mit viel persönlicher Erfahrung zu diesem Thema.

 

Verhaltensforschung und Pferdetraining

Verhaltensforschung

Im Vortrag werden einige spannende Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung vorgestellt und dann überlegt, wie weit sich die Trainingsmethoden im (Dressur-)Reitsport an diesen Grundlagen orientieren.

Die Verhaltensforschung ist ein Teilgebiet der Biologie und liefert bereits seit vielen Jahrzehnten interessante Ergebnisse durch das systematische Beobachten von Menschen und Tieren.

  • Diese Ergebnisse könnten viel intensiver zu einer Weiterentwicklung der „Reitlehren“ herangezogen werden und so zum Wohl der Pferde dienen!
  • Aber auch für jeden Einzelnen ergeben sich viele praxisnahe Hinweise: Die Fragen, „wie lernen Pferde eigentlich?“  und „versteht das Pferd meine Hilfen-Gebung?“ sind schließlich für alle, die mit Pferden zu tun haben, wichtig.

 

 

Funktionelle Gymnastizierung von Reitpferden

In den letzten Jahren wird auch in Freizeitreiterkreisen immer mehr über das Gymnastizieren von Pferden gesprochen. Die Methoden und teilweise auch die Hilfsmittel, die dafür angewendet werden, sind manchmal zumindest fragwürdig und entbehren oft jeder biomechanischen Grundlage. Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass versucht wird, bestimmte Vorbilder (Profis oder selbsternannte Experten) zu kopieren, ohne genau zu wissen, warum.

In diesem Vortrag werden daher einige Grundlagen aus der Bewegungslehre analysiert und daraus die nötigen Trainingsmassnahmen abgeleitet. So kann sich jede ZuhörerIn ein konkretes Bild über die Sinnhaftigkeit von bestimmten Übungen/Lektionen und deren Ausführung machen.

Ein spannender und fordernder Vortrag für ReiterInnen, die verstehen lernen wollen, wie sie ihre Pferde trainieren.

Abkau- und Biegeübungen - Methodik und Vorteile

Das Pferdemaul ist ein wichtiger "Schlüssel" und Zugang zum Pferd. Viele "Rittigkeits-Probleme" entstehen eigentlich durch eine falsche und oft auch schmerzhafte Einwirkung im sensiblen Pferdemaul.
So werden "Zungenfehler", das Zähne-Knirschen, auf die Reiterhand stützen, den Kopf nach oben ziehen u.ä., in vielen Fällen durch die Einwirkung des Gebisses auf die schmerzempfindliche Zunge verursacht. Da das Zungenbein durch Muskeln auch mit der Vorhand und dem Genick des Pferdes in Verbindung ist, "verteilen" sich die Probleme zwangsläufig auch in diese Regionen.

In diesem Vortrag werden daher die korrekte "Mobilisierung" des Pferdemauls und die anschließenden Dehnungsübungen der Halsmuskulatur vorgestellt und erläutert.
Eine praktische Demonstration dieser "Handarbeit" an einem Pferd erleichtert das Verständnis und beweist die Sinnhaftigkeit und Effizienz dieser Techniken.

Für alle ReiterInnen, denen ein feinerer Umgang mit dem Maul ihres Pferdes am Herzen liegt!